Olga Rubitschkowa-Zyklus: neue Einspielung

Endlich ist es so weit. Ich hatte ja hier schon vom Gedichtzyklus “Olga Rubitschkowa” von Ivan Bezgolov berichtet. Nun liegt endlich eine Neuaufnahme des Bassisten Giovanni Brufolo zusammen mit dem Tubisten Knut Mahwin vor.

Der Liederzyklus ist von einer berührenden Anmut und Tiefe, der Komponist Aksel Døvsen (1847(?)-1939(?)) ist allgemein bekannt gewesen für seine nuancierten, facettenreichen Kompositionen, die in erster Linie von einer im wagnerschen Sinne unendlichen Melodie geprägt sind. Ein ganz besonderes Werk, wenn man bedenkt, dass Døvsen sämtliche Kompositionen eigentlich verbrannt hat. Der vorliegende Zyklus musste denn auch von mir mühsamst rekonstruiert werden. Die Arbeit hat sich aber ohne Frage gelohnt. Zu schade, dass wir keine anderen Werke dieses frühimpressionistischen Isorhythmikers, der sich zeitlebens gegen den konstruktivistischen Einfluss der frankoflämischen Vokalsymphonik auf die Entwicklung des dodekaphonischen  Mysterienspiels gewehrt hat, kennenlernen durften.

The forgotten music of Waynne Rocco Lizarddrainer

This short sample is the only known example of the musical artistry of Waynne Rocco Lizarddrainer (1894(?) – 1918(?)), a genius of the early jazz piano. He was not only a virtuoso standing in the shadow of Art Tatum but also a pioneer in microtonal music and early free jazz. Lizarddrainer never left his house, had no family and no friends. This recording is a bootleg and I am very proud to present this rarity to all music lovers.

Yours sincerely, Zebedäus Yvar Bromskloss.